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Das Wort "float" bedeutet übersetzt soviel wie "obenauf schwimmen, treiben", und stammt in Zusammenhang mit der Bezeichnung "Floatglas" von dem zugrundeliegenden Herstellungsverfahren, einem Schwimmverfahren. Da Glas ein anorganisches Schmelzprodukt ist, das im wesentlichen ohne Kristallation erstarrt, wird bei der Floatglasherstellung ein endloses Glasband aus einer Schmelzwanne in ein flüssiges Zinnbad eingebracht. Dort schwimmt es auf der Oberfläche des flüssigen Metalls und bildet mit der Zeit auf natürliche Weise ein absolut planparalleles Glasband. Die gewünschte Dicke wird über die Geschwindigkeit des Glasbandes gesteuert, wobei eine Glasstärke von 3 - 25mm möglich ist. Nachdem es sich über einen Kühlkanal bis auf Raumtemperatur abgekühlt hat, kann das Glasband sofort in Tafeln geschnitten und weiterverarbeitet werden.
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